DESMEX II: Erzvorkommen durch neuartige Methode erkunden
ein BMBF-Projekt

Die Eiszeiten in den Alpen: Erforschung der Klimaentwicklung bei Winterstettenstadt
ein ICDP-Projekt

TOPSOIL: Boden- und Wasserressourcen im Klimawandel
ein EU-Projekt

go-CAM: Grundwasserschutz durch Frühwarnsystem
ein BMBF-Projekt

MoreSpin - Entwicklung eines mobilen NMR-Sensors
ein DFG-Projekt

Lake Towuti: Verbessertes Verständnis von Klimadynamik
ein DFG-Projekt

PlayType: Katalogisierung geothermischer Provinzen
ein BMWi-Projekt

Klimadynamik: Waldsteppen der zentralen Mongolei
ein DFG-Projekt

Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik

Willkommen beim LIAG

Das Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik (LIAG) mit Sitz in Hannover ist eine eigenständige, außeruniversitäre Forschungseinrichtung. Mit Methoden der Angewandten Geophysik werden zukunftsgerichtete Fragestellungen von gesellschaftlicher Bedeutung untersucht. Der Schwerpunkt der Forschungsarbeiten liegt in der Erkundung des nutzbaren Untergrundes sowie in der Entwicklung von Mess- und Auswerteverfahren. Das Institut blickt auf über 50 Jahre Erfahrung in der Geophysik-Forschung zurück. Durch die langjährige Spezialisierung in der oberflächennahen Anwendung der Geophysik, der Geräte- sowie Dateninfrastruktur sowie der damit einhergehenden Möglichkeit, innerhalb eines Instituts verschiedenste geophysikalische Methoden themenübergreifend zu kombinieren, ist das LIAG deutschlandweit einzigartig.

 

Forschung am LIAG in Zeiten von Corona

Aktiv forschen in Zeiten von Corona – das LIAG ermöglicht unter strikten Hygienebedingungen die fortlaufende Forschung am Institut. 

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Aktuelles

Klimatisch bedingte Landschaftsentwicklung in Warmzeiten

Neues Puzzleteil zum Verständnis von Veränderungen künftiger natürlicher Systeme: Im Projekt Lichtenberg erforschte das LIAG mit Partnern die Landschaftsstabilität und -entwicklung während der Warmzeit Eem vor ca. 120 000 Jahren im hannoverschen Wendland. Das Eem ist klimatisch vergleichbar mit den Prognosen für das 21. Jahrhundert.

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LIAG und Leibniz: Neue Initiative zur Erforschung des Anthropozäns

Wie soll mit dem Einfluss des Menschen auf das Erdsystem und den umfassenden Umweltproblemen umgegangen werden? Gemeinsam mit Instituten der Leibniz-Gemeinschaft startet das LIAG die Initiative für „Integrierte Erdsystemforschung“, um das Anthropozän in einer bisher nicht dagewesenen Weise zu untersuchen. Ziel: Akteur*innen der Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft Entwicklungspfade und Lösungsansätze aufzuzeigen.

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Messeinsatz bei DESMEX II: Erkundungen von Erzvorkommen

Im Projekt DESMEX II erkundet im Rahmen einer geophysikalischen Messkampagne ab dem 23. August ein Hubschrauber mit einer Flugsonde in ca. 70 Metern Höhe den geologischen Untergrund im West-Harz. Das LIAG ist neben dem Einsatz bei den Bodenmessungen im Gesamtprojekt maßgeblich an der Entwicklung eines Programms für die komplexe Datenverarbeitung beteiligt, um die Strukturen im Untergrund in einem 3-D-Modell sichtbar zu machen. 

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„Versalzung": Dreh fürs ZDF

Für die ZDF-Sendung Terra Xpress wurden LIAG-Forschende auf Spiekeroog im Rahmen ihrer Messungen mit dem Salzwassermonitoringsystem SAMOS zum Thema Versalzung interviewt. Mit dem am LIAG entwickelten Frühwarnsystem können Wasserversorger nachhaltig im Wassermengenmanagement gegen die Versalzung unterstützt werden. Der Beitrag wird voraussichtlich im September gesendet.

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Geothermieprojekt ZoKrateS in vollem Gang

Fortschritte an der Bohrung: Die Arbeiten an dem vom BMWi geförderten Forschungsprojekt bei Geretsried sollen die hydraulische Wirksamkeit von Stützmitteln, die bislang nicht in der Tiefengeothermie eingesetzt wurden, nachweisen. LIAG-Beteiligung unter anderem mit Seismik, Bohrlochgeophysik, Geosteering, quantitativer Strukturgeologie, Reservoirgeologie, Geothermik sowie an numerischen Modellierungstechniken.

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Erste praktische Umsetzung des NMR-Bodensensors

Die DFG hat MoreSpin 2 bewilligt: Das Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines mobilen NMR-Sensors zur Kartierung des Bodenwassergehaltes bis zu einer Tiefe von etwa zwei Metern. Nach der erfolgreichen Validierung der Machbarkeit geht es nun in die Umsetzung. Dadurch eröffnen sich neue Analyse- und Interpretationsmöglichkeiten unter anderem im Bereich von Permafrost-fragestellungen, Klimamodellierungen, Grundwasserneubildung, Bodenschutz und Nahrungsmittelsicherheit.

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