Waldsteppen der zentralen Mongolei
- ein DFG-Projekt

PlayType
-ein BMWi-Projekt

Lake Towuti
-ein DFG-Projekt

Multikomponentenseismik in übertieften Alpinen Becken
-ein DFG-Projekt

TOPSOIL
-ein EU-Projekt

Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik

Willkommen beim LIAG

Das Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik (LIAG) ist eine eigenständige, außeruniversitäre Forschungseinrichtung. Mit Methoden der Angewandten Geophysik untersuchen wir geowissenschaftliche Fragestellungen. Der Schwerpunkt unserer Arbeiten liegt in der Erkundung des nutzbaren Untergrundes sowie in der Entwicklung von Mess- und Auswerteverfahren. Unsere Forschungsziele sind zukunftsgerichtet und von gesellschaftlicher Bedeutung.

 

Wir sind Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.

Aktuelles für den wissenschaftlichen Nachwuchs

Abschlussarbeiten und Praktikumsstellen

Aktuelles

05. Juli 2019: Sarah Hupfer schließt Doktorarbeit am LIAG ab

Gute vier Jahre arbeitete Sarah Hupfer in der Nachwuchsgruppe „Subrosion“ des LIAG an ihrer Dissertation. Anfang Juli reichte sie die fertige Doktorarbeit nun an der TU Clausthal ein und wartet auf ihre mündliche Verteidigung. Im Teilprojekt „Petrophysik“ untersuchte sie, welche Transport- und Lösungsprozesse in Karbonatgesteinen (Kalksteinen) ablaufen. Dafür nutzte sie unter anderem die Methode der „Spektralen Induzierten Polarisation“ (SIP). Sarah Hupfer betreibt mit ihrer Doktorarbeit Grundlagenforschung. Denn sie nutzte die SIP Methode, um erstmalig und systematisch die komplexen elektrischen Eigenschaften verschiedener Karbonat-Typen zu bestimmen. Dieses Grundlagenwissen über Kalksteine ist ein wichtiger Baustein, mit dem Forscherinnen und Forscher in Zukunft Subrosionsprozesse, bei denen der Untergrund auslaugt und instabil wird, besser prognostizieren können.  

Das LIAG gratuliert Sarah Hupfer zu ihrer fertiggestellten Dissertation und wünscht ihr für die Verteidigung viel Erfolg.

Link zum Projekt: https://www.leibniz-liag.de/forschung/projekte/haushaltsprojekte/gesteinsphysik-subrosion.html

28. Juni - 5. Juli 2019: Messkampagne in Finnland

Ende Juni/Anfang Juli fuhren mehrere LIAG-Mitarbeiter von S5 nach Finnland, um gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus Finnland und Deutschland verschiedene geophysikalische Messungen nahe der Kupferbergbaustadt Outokumpu durchzuführen. An diesem ostfinnischen Ort wurde 2004/2005 eine 2.500 Meter tiefe Bohrung in circa. 1,9 Milliarden Jahre alte metamorphe Gesteine wie Glimmerschiefer und Granitoide abgeteuft. Seit fast 15 Jahren können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler das Bohrloch als Geoobservatorium nutzen. Die Bohrlochgeophysiker des LIAG nahmen die Chance nun wahr, um den Zufluss von salz- und gashaltigen Formationswässern und die räumliche Verteilung der mechanischen Spannung im Gestein (Stressfeld) besser zu verstehen. Bei der Gelegenheit unterzogen sie die Messtechnik des LIAG einigen technischen Praxistests.

Mai bis Juli 2019: Chilenischer Gastwissenschaftler forscht für drei Monate am LIAG

Der Geologe Mauricio Muñoz vom Andean Geothermal Center of Excellence (CEGA) der Universidad de Chile in Santiago de Chile ist für drei Monate als Gastwissenschaftler am LIAG tätig. Der bereits für sein wissenschaftlich-soziales Engagement ausgezeichnete Forscher untersucht, welches geothermische Potenzial das Magellan-Becken im südchilenischen Patagonien besitzt. Muñoz, der dank eines Stipendiums der chilenischen Forschungsförderung das LIAG besuchen kann, profitiert von der bestehenden Kooperation beider Forschungseinrichtungen und von den Erfahrungen des LIAG bezüglich des vergleichbaren süddeutschen Molassebeckens.


April 2019: Vladimir Shipilin gibt EAGE ein Interview

Vladimir Shipilin promoviert gerade am LIAG im Bereich der Geothermie. Schon als Student nahm er an Veranstaltungen der European Association of Geoscientists and Engineers (EAGE) teil und wurde durch den Berufsverband gefördert. Anlässlich des 10-jährigen Bestehens der EAGE-Stipendien für Studierende gab er der EAGE nun ein ausführliches Interview. Er erzählt darin was die Förderung durch die EAGE für ihn während des Studiums und beim Übergang in den Beruf und seine Arbeit am LIAG bedeutet hat.

Link zum Interview: https://www.eage.org/en/students/student-fund