Waldsteppen der zentralen Mongolei
- ein DFG-Projekt

PlayType
-ein BMWi-Projekt

Lake Towuti
-ein DFG-Projekt

Multikomponentenseismik in übertieften Alpinen Becken
-ein DFG-Projekt

TOPSOIL
-ein EU-Projekt

Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik

Willkommen beim LIAG

Das Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik (LIAG) ist eine eigenständige, außeruniversitäre Forschungseinrichtung. Mit Methoden der Angewandten Geophysik untersuchen wir geowissenschaftliche Fragestellungen. Der Schwerpunkt unserer Arbeiten liegt in der Erkundung des nutzbaren Untergrundes sowie in der Entwicklung von Mess- und Auswerteverfahren. Unsere Forschungsziele sind zukunftsgerichtet und von gesellschaftlicher Bedeutung.

 

Wir sind Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.

Aktuelle Stellenausschreibungen

G07/19 LUM

Bewerbungsschluss: 30.09.2019

Weiterlesen

Aktuelles für den wissenschaftlichen Nachwuchs

Abschlussarbeiten und Praktikumsstellen

Aktuelles

3. bis 19. September 2019: LIAG-Forscher/-innen gehen übertieften Tälern in den Schweizer Alpen auf den Grund

Vor 2,6 Millionen Jahren waren die Gipfel und Täler der Alpen höher. Doch vorrückende Gletscher räumten die Täler im Laufe verschiedener Eiszeiten immer tiefer aus. Diese Täler verfüllten sich im Laufe der Zeit mit verschiedenen Sedimenten. Forscher/-innen des LIAG und weiterer Partner wollen im Rahmen des DOVE-Projektes aus diesen Sedimenten auf die Klimageschichte der Alpen schließen. In Deutschland, Österreich und der Schweiz werden die Forschenden den Tälern mittels Kernbohrungen auf den Grund gehen. Um einen möglichst guten Querschnitt über verschiedene Gletscherereignisse geben zu können, müssen die Forscher/-innen wissen, wo genau sie bohren müssen. Mit Hilfe von seismischen Untersuchungen klären Mitarbeitende des LIAG eben diese Frage aktuell im Schweizerischen Basadingen. Mit verschiedenen seismischen Messmethoden versuchen sie, möglichst tief in den Untergrund der Täler zu schauen, um so den besten Ort für die Bohrungen im nächsten Jahr zu finden.

Pressemitteilung

Ältester europäischer See verrät seine Geheimnisse

In einem nun veröffentlichten Nature-Artikel entlockt ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung des LIAG dem Ohridsee seine Geheimnisse. Mit einem Alter von ca. 1,4 Millionen Jahren ist der Ohridsee zwischen Nordmazedonien und Albanien nicht nur der älteste See Europas, sondern ein idealer Zeitzeuge der mediterranen Klimageschichte. Bei den Bohrungen im Rahmen des ICDP (International Continental Scientific Drilling Program) entdeckte das Forschungsteam, dass es in Zwischeneiszeiten ausgeprägte Tiefdruckgebiete mit intensiven Regenfällen gab. Ähnliche Phänomene könnten sich durch den menschengemachten Klimawandel in Zukunft erneut einstellen.

Weiterlesen

27. August 2019: Start des neuen DESMEX II Projekts

Ende August trafen sich die Partner des Projektes DESMEX II, um den Beginn des dreijährigen Projektes einzuläuten. Das vom Bundesforschungsministerium (BMBF) geförderte Nachfolgeprojekt von DESMEX I zielt darauf ab, mit elektromagnetischen Methoden Lagerstätten von Erzen und kritischen Mineralien in einer Tiefe von mehr als 500 Metern zu finden. Bislang existieren kaum Verfahren, die in größeren Tiefen zuverlässig Lagerstätten erkunden können. Im DESMEX Projekt entwickelten die Partner aus Wissenschaft, Behörden und Industrie Sensoren, um die im Boden erzeugten elektromagnetischen Felder noch besser messen zu können. Um ein möglichst umfassendes Bild zu bekommen, werden die Sensoren an Helikopter montiert, zukünftig auch an Drohnen, und die mehrere Quadratkilometer große Flächen überflogen. Die Forschenden des LIAG erarbeiten Algorithmen, um aus den gemessenen Daten ein möglichst präzises Bild des Untergrundes zu rekonstruieren. In der neuen Projektphase geht es nun vor allem darum, die entwickelten Sensoren und Algorithmen anzuwenden, zu verfeinern und reif für die Praxis zu machen.

Mehr Infos: https://www.leibniz-liag.de/forschung/projekte/drittmittelprojekte/desmex-teilvorhaben-iv-modellierung-und-inversion.html