SIMAR - Structurally constrained Inversion of MAgnetic-resonance data using Georadar reflections

Das Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines Inversionsalgorithmus von nuklear magnetischen Resonanzmessungen unter Einbindung von Georadarinformationen zur Verbesserung der Abbildung von Untergrundparametern.

Zur Charakterisierung oberflächennaher lateraler Variabilität hydrogeophysikalischer Parameter eignen sich Methoden wie Oberflächen-NMR (oder Magnet-Resonanz-Tomographie - MRT) oder Gleichstromgeoelektrik (ERT). Allerdings erlauben diese Methoden zumeist nicht die Abbildung scharfer Schichtgrenzen und/oder dünner Schichten, sondern bilden geglättete Modelle des Untergrundes ab. Im Gegensatz dazu eignen sich Georadarmessung um scharfe Schichtgrenzen abzubilden. Das Projekt verfolgt den schon in der ERT Inversion erfolgreich eingesetzten Ansatz, Reflexionen der Georadarmessungen in die MRT Inversion als strukturelle Randbedingungen einzubeziehen. Zum Einen werden die Reflexionen dabei explizit als Gittergrenzen vorgesehen und zum Anderen wird die Glattheitsforderung an diesen Schichtgrenzen reduziert. 

Publikationen aus dem Projekt

Team

Projektleitung

Dr. Mike Müller-Petke
+49 511 643-3253

Projektbearbeitung

Dr. Chuandong Jiang
Dr. Jan Igel
Dr. Thomas Günther