Störungs- und Deformationsmodellierung

Unsere besondere Aufmerksamkeit schenken wir Störungen. Diese bruchhaften Strukturen dominieren die obere Kruste. Sie bieten unter anderem Wegsamkeiten für Fluide und sind deshalb von großem Interesse für z.B. die KW-Industrie, für die Gewinnung von geothermischer Energie oder die CO2-Sequestrierung.

Um die dreidimensionale Störungsbewegung zu modellieren, ist folgendes notwendig:

  1. Kenntnis der Morphologie der Störungsfläche und der gestörten Schichten um der Störung herum,
  2. Bestimmung des Versatzes der Störung und
  3. des kinematischen Vektors, der z.B. aus des Welligkeites der Störungsfläche ermittelt werden kann.

Danach können, mit Hilfe des Softwareprogramms '3DMove', die gestörten Schichten retrodeformiert werden, d.h. sie werden kinematische an der Störung verbunden und zurück in ihre ursprüngliche Position bewegt. Dabei ist es möglich, die Verformung der Schichten während der Retrodeformation darzustellen. Die Software bestimmt die Raumlage und die Magnitude des Verformungstensors. Dies kann z.B. mit Bohrungs- (FMI Profile) oder Aufschlußdaten verglichen werden.

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