Im April 2017 wurde das "XJU-LIAG Joint Centre for Coal-Fire Research" zusammen mit dem  Institute for Arid Ecology and Environment der Xinjiang Universität in Urumqi gegründet. In diesem Institut sollen folgende Fragestellungen für die Angewandte Geophysik im Bereich Kohlefeuer bearbeitet werden:

  1. Detektion
    • Wo ist das Feuer?
    • Wo läuft es hin?
  2. Quantifizierung
    • Fortschritt
    • Energieumsätze
    • Stoffumsätze
  3. Monitoring und Frühwarnung
    • von existierenden Bränden
    • von Risikogebieten
    • von gelöschten Bränden

Diese Fragestellungen liegen genau im Portfolio des LIAG:

  • Quantifizierung von Oberflächen- und Massenveränderungen (Kluftinventar und Subsidenzvolumina).
  • Detektion von Veränderungen der elektromagnetischen Eigenschaften des Untergrundes durch das Feuer.
  • Rekonstruktion des Temperaturfelds entlang der Feuerausbreitung.
  • Modellierung zu Prozessverständnis, Interpretation von Messungen und Prognose.
  • Charakterisierung der geologischen Materialien und ihrer Veränderungen durch das Feuer.

Die Aufgaben des XJU-LIAG Joint Centres for Coal-Fire Research sind demnach:

  • Erarbeitung und Durchführung konkreter Workflows zu
    • Früherkennung,
    • Quantifizierung und
    • Monitoring von Kohleflözbränden in Xinjiang
  • Austausch in Forschung und Lehre im Umfeld der Kohlebrandforschung zwischen XJU und LIAG
  • Konzentration der Kohlebrandforschung weltweit über die Angewandte Geophysik hinaus

 

Kontakt

Dr. Manfred W. Wuttke