Georisiken

Die Validierung und Verbesserung der Messtechnik und die Integration der am LIAG betriebenen methodischen Entwicklungen zur Beobachtung von Massenverlagerung und Oberflächendeformation erfolgen u.a. auch durch die Befassung mit dem Thema Georisiken und somit einem Anwendungsgebiet hoher gesellschaftlicher Relevanz.

Zielstellung

In Abgrenzung zu großskaligen Naturgefahren stehen hier Risiken auf der geotechnischen Skala im Fokus, z.B. extreme Massenumlagerungen (Hangrutschungen), Oberflächeneinbrüche oder -hebungen (Erdfall, Altbergbau, Salztektonik) sowie problematische, geotechnische Untergründe. Die grundlagen­orien­tierten Fragestellungen erfordern neue Beobachtungstechniken und Überwachungsstrategien zur Charakterisierung und Früherkennung derartiger Georisiken. Die effiziente Kombination von Kompressions- und Scherwellenseismik bildet die Basis für die benötigte hohe strukturelle Auflösung und die Ableitung physikalisch und lithologisch relevanter elastodynamischer Parameter. Diese Informationen tragen, ggf. gemeinsam mit der Erfassung zeitlicher Veränderungen in den Potenzialfeldern, zur Charakterisierung von Verdachtsflächen und zum erweiterten Prozessverständnis bei.

Projekte

SIMULTAN

Nachwuchsgruppe 'Subrosion'

DESERVE (Link zum Projektverbund)