Lake Towuti
-ein DFG-Projekt

Waldsteppen der zentralen Mongolei
- ein DFG-Projekt

PlayType
-ein BMWi-Projekt

Multikomponentenseismik in übertieften Alpinen Becken
-ein DFG-Projekt

TOPSOIL
-ein EU-Projekt

Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik

Willkommen beim LIAG

Das Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik (LIAG) ist eine eigenständige, außeruniversitäre Forschungseinrichtung. Mit Methoden der Angewandten Geophysik untersuchen wir geowissenschaftliche Fragestellungen. Der Schwerpunkt unserer Arbeiten liegt in der Erkundung des nutzbaren Untergrundes sowie in der Entwicklung von Mess- und Auswerteverfahren. Unsere Forschungsziele sind zukunftsgerichtet und von gesellschaftlicher Bedeutung.

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Aktuelles

Zukunft des Instituts gesichert

Das Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik bleibt auch nach der Beendigung der gemeinsamen Bund-Land-Finanzierung nach 2022 erhalten. Die Fortführung wird durch das Land Niedersachsen erfolgen, nachdem am 21.01.2020 eine Kabinettsentscheidung die notwendigen Voraussetzungen für die Weiterfinanzierung des Instituts geschaffen hat. Mit der nun einsetzenden Neustrukturierung des LIAG wird schnellstmöglich eine Wiederaufnahme in die Leibniz-Gemeinschaft angestrebt. Das Institut bedankt sich bei den Geologischen Diensten und Verbänden, die sich für den Erhalt des Instituts ausgesprochen hatten.

15. bis 18. Oktober 2019: Workshop für ein ICDP Projekt im chinesischen Xi‘an

Mitte Oktober traf sich ein internationales Team von Geowissenschaftler/-innen im chinesischen Xi‘an zu einem Workshop für ein potentielles wissenschaftliches Großprojekt. Das „International Scientific Continental Drilling Programm“ (ICDP) unterstützt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei der Durchführung von Bohrprojekten. Die internationalen Teams klären dabei geowissenschaftliche Fragestellungen von hoher gesellschaftlicher Relevanz, wie zum Beispiel Hintergründe zur Klimaentwicklung. Eine der nächsten Bohrungen könnte in Zentralchina stattfinden. An drei Tagen hörten die Teilnehmer/-innen aus zehn Ländern Vorträge zu Themen wie der Klimaentwicklung in Asien. Bis zu 7.500 Meter soll die Bohrung in den Untergrund gehen, um so die regionale Klimaentwicklung der letzten 50 Millionen Jahre besser zu verstehen. Auch das LIAG ist mit zwei Forschern am Workshop und möglicherweise an der Bohrung beteiligt. Sie unterstützen das internationale Team mit ihrem Wissen im Bereich der Zyklostratigraphie, also Untersuchungen zum Alter und zur Ablagerung der Gesteine. Gleichzeitig bringen sie den Bereich der Gesteinsphysik ein und können mit der spektralen induzierten Polarisation eine neue, bisher im Rahmen von ICDP nicht genutzte Methode in die Tagung und später in das Projekt einbringen.

Pressemitteilung

Ältester europäischer See verrät seine Geheimnisse

In einem nun veröffentlichten Nature-Artikel entlockt ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung des LIAG dem Ohridsee seine Geheimnisse. Mit einem Alter von ca. 1,4 Millionen Jahren ist der Ohridsee zwischen Nordmazedonien und Albanien nicht nur der älteste See Europas, sondern ein idealer Zeitzeuge der mediterranen Klimageschichte. Bei den Bohrungen im Rahmen des ICDP (International Continental Scientific Drilling Program) entdeckte das Forschungsteam, dass es in Zwischeneiszeiten ausgeprägte Tiefdruckgebiete mit intensiven Regenfällen gab. Ähnliche Phänomene könnten sich durch den menschengemachten Klimawandel in Zukunft erneut einstellen.

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