Die Eiszeiten in den Alpen: Erforschung der Klimaentwicklung bei Winterstettenstadt
ein ICDP-Projekt

TOPSOIL: Boden- und Wasserressourcen im Klimawandel
ein EU-Projekt

go-CAM: Grundwasserschutz durch Frühwarnsystem
ein BMBF-Projekt

MoreSpin - Entwicklung eines mobilen NMR-Sensors
ein DFG-Projekt

DESMEX II: Erzvorkommen durch neuartige Methode erkunden
ein BMBF-Projekt

Lake Towuti: Verbessertes Verständnis von Klimadynamik
ein DFG-Projekt

PlayType: Katalogisierung geothermischer Provinzen
ein BMWi-Projekt

Klimadynamik: Waldsteppen der zentralen Mongolei
ein DFG-Projekt

Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik

Willkommen beim LIAG

Das Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik (LIAG) mit Sitz in Hannover ist eine eigenständige, außeruniversitäre Forschungseinrichtung. Mit Methoden der Angewandten Geophysik werden zukunftsgerichtete Fragestellungen von gesellschaftlicher Bedeutung untersucht. Der Schwerpunkt der Forschungsarbeiten liegt in der Erkundung des nutzbaren Untergrundes sowie in der Entwicklung von Mess- und Auswerteverfahren. Das Institut blickt auf über 50 Jahre Erfahrung in der Geophysik-Forschung zurück. Durch die langjährige Spezialisierung in der oberflächennahen Anwendung der Geophysik, der Geräte- sowie Dateninfrastruktur sowie der damit einhergehenden Möglichkeit, innerhalb eines Instituts verschiedenste geophysikalische Methoden themenübergreifend zu kombinieren, ist das LIAG deutschlandweit einzigartig.

 

Forschung am LIAG in Zeiten von Corona

Aktiv forschen in Zeiten von Corona – das LIAG ermöglicht unter strikten Hygienebedingungen die fortlaufende Forschung am Institut. 

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Neueste Stellenausschreibung

G04/21 Administrative Institutsleitung

Bewerbungsschluss: 26.05.2021

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Das LIAG-Seminar

Aktuelles

Rodderberg als Dauerbrenner: Mächtiges Klima-Archiv offenbart sich als seltener Schatz

Zehn Jahre nach Bohrbeginn gibt der Krater des Rodderberg-Vulkans seine Geheimnisse zur Klimaentwicklung bald vollständig preis: 14 internationale Wissenschaftler*innen aus acht Forschungseinrichtungen haben im Projekt Rodderberg unter Koordination des LIAG und der Universität Bremen ihre Bohrkernanalysen zusammengeführt und damit einen riesigen, hochwertigen Pool an Daten geschaffen. Die erste Entdeckung: Der Rodderberg ist eine seltene „Superposition“.

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Das LIAG an der virtuellen EGU

Über 18 000 Geowissenschaftler*innen aus 136 Ländern trafen sich vom 19.-30. April zur virtuellen EGU General Assembly 2021, die alle Disziplinen der Erd-, Planeten- und Weltraumwissenschaften abdeckte. Forschende vom LIAG brachten den Teilnehmenden die Angewandte Geophysik und ihre Methoden und Anwendungsmöglichkeiten in zahlreichen Sessions näher. Themen unter anderem: Das Potenzial der flachen Scherwellen- und Multikomponenten-Seismik, die Abbildung von Salzstrukturen in Norddeutschland, 3-D-Seismik für Untersuchungen gletschertektonischer Strukturen, Charakterisierung geothermischer Reservoire, Klimareaktionen auf Orbitalkräfte, Fortschritte bei der Rekonstruktion der Dynamik des Erdsystems und des Menschen oder auch die Open-Source-Toolbox custEM 1.0 3-D-Finite-Elemente-Modellierung von elektromagnetischen Daten.

Zu den LIAG-Präsentationen

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Neues Globales Netzwerk für die Klimarekonstruktion in flachmarinen Gebieten

Das neu gegründete internationale Netzwerk PRISMS untersucht weltweit die Klimasignale in flach marinen Milieus. Die Untersuchungen der Sedimente, welche im flachen Wasser des Meeres und auf Schelfen abgelagert wurden, können Auskunft über die Klimadynamik der Erde und Meeresspiegeländerungen geben. Neben Partnern aus Kanada, Taiwan und der Schweiz gehört das LIAG mit Christian Zeeden zu den Gründungsmitgliedern.

Zum Netzwerk

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Klimaentwicklung im Alpenraum: Internationales Forschungsprojekt startet mit Bohrungen in der Gemeinde Ingoldingen

Wie veränderte sich das Klima im Alpenraum während der Eiszeiten und prägte Gletscher, Flora und Fauna über die Jahrtausende? Das LIAG startet ab Anfang April in Zusammenarbeit mit der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und dem Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau im Regierungspräsidium Freiburg drei Forschungsbohrungen nahe Winterstettenstadt. Die bis zu 160 Meter tiefen Bohrungen bilden den Auftakt des internationalen Projekts „DOVE – Drilling Overdeepened Alpine Valleys“. Dies hat das Ziel, die räumliche und zeitliche Klimaentwicklung während der Eiszeiten in den vergangenen 2,6 Millionen Jahren im gesamten Alpenraum zu rekonstruieren.

Zur Pressemitteilung

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LIAG neu auf YouTube!

Das LIAG hat einen eigenen YouTube-Kanal für spannende und tiefere Einblicke in unsere Forschung innerhalb der Angewandten Geophysik. Jetzt abbonnieren und immer auf dem Laufenden bleiben!

Zum LIAG-YouTube-Kanal

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DFG fördert Sichtbarmachung von sehr aktiver Störung in Neuseeland

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert ein potenziell bahnbrechendes gemeinsames Projekt des LIAG mit der LUH zur Sichtbarmachung einer der bekanntesten Störungen in Neuseeland: Ziel ist es, den Verlauf der „Hope Fault“ auf der Südinsel in Neuseeland nahe Kaikoura vom Festgestein ins Lockersediment zu untersuchen und erstmalig zu konkretisieren. Messungen starten voraussichtlich Anfang 2022.

Weitere Informationen

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