Waldsteppen der zentralen Mongolei
- ein DFG-Projekt

PlayType
-ein BMWi-Projekt

Lake Towuti
-ein DFG-Projekt

Multikomponentenseismik in übertieften Alpinen Becken
-ein DFG-Projekt

TOPSOIL
-ein EU-Projekt

Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik

Willkommen beim LIAG

Das Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik (LIAG) ist eine eigenständige, außeruniversitäre Forschungseinrichtung. Mit Methoden der Angewandten Geophysik untersuchen wir geowissenschaftliche Fragestellungen. Der Schwerpunkt unserer Arbeiten liegt in der Erkundung des nutzbaren Untergrundes sowie in der Entwicklung von Mess- und Auswerteverfahren. Unsere Forschungsziele sind zukunftsgerichtet und von gesellschaftlicher Bedeutung.

 

Wir sind Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.

Austauschsitzung 2019

Die Austauschsitzung am 23. und 24.10.2019 fällt aus. Dafür ist ein internationaler Workshop zur Neuausrichtung des LIAG im März anvisiert.


Aktuelle Stellenausschreibungen

G11/19 Geophysiker (Seismik)

Bewerbungsschluss: 29.10.2019

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Aktuelles

Am 9. und 10. Oktober trifft sich der Arbeitskreis Induzierte Polarisation (AK IP) in Hannover

Zwei Mal im Jahr treffen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zwölf verschiedener Universitäten und Forschungsinstitute zum Treffen des Arbeitskreises „Induzierte Polarisation“, kurz IP. Diese geoelektrische Methode wurde ursprünglich zur Erkundung von Erzvorkommen genutzt. Mit Hilfe von Strom wird dabei ein elektrisches Feld erzeugt, das sich ungehindert im Gestein ausbreiten sollte. Blockieren aber zum Beispiel metallische Mineralkörner den Porenraum, dann sammelt sich die elektrische Ladung in einem Bereich an und bildet ein charakteristisches Signal. Diese elektrischen Informationen können die Forscher/-innen messen und hieraus beispielsweise schließen, ob der Untergrund Erze oder Altlasten enthält, oder ob das Grundwasser verschmutzt ist. Matthias Halisch (LIAG) richtet das diesjährige AK-Treffen am Geozentrum Hannover aus. Mehr als 12 Fachvorträge und ebenso viele wissenschaftliche Poster warten auf die Teilnehmer/-innen des Treffens im Oktober. Grundlagenforschung wird im Arbeitskreis genauso diskutiert wie Anwendungsfragen oder technische Neuerungen.

Programm

Pressemitteilung

Ältester europäischer See verrät seine Geheimnisse

In einem nun veröffentlichten Nature-Artikel entlockt ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung des LIAG dem Ohridsee seine Geheimnisse. Mit einem Alter von ca. 1,4 Millionen Jahren ist der Ohridsee zwischen Nordmazedonien und Albanien nicht nur der älteste See Europas, sondern ein idealer Zeitzeuge der mediterranen Klimageschichte. Bei den Bohrungen im Rahmen des ICDP (International Continental Scientific Drilling Program) entdeckte das Forschungsteam, dass es in Zwischeneiszeiten ausgeprägte Tiefdruckgebiete mit intensiven Regenfällen gab. Ähnliche Phänomene könnten sich durch den menschengemachten Klimawandel in Zukunft erneut einstellen.

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27. August 2019: Start des neuen DESMEX II Projekts

Ende August trafen sich die Partner des Projektes DESMEX II, um den Beginn des dreijährigen Projektes einzuläuten. Das vom Bundesforschungsministerium (BMBF) geförderte Nachfolgeprojekt von DESMEX I zielt darauf ab, mit elektromagnetischen Methoden Lagerstätten von Erzen und kritischen Mineralien in einer Tiefe von mehr als 500 Metern zu finden. Bislang existieren kaum Verfahren, die in größeren Tiefen zuverlässig Lagerstätten erkunden können. Im DESMEX Projekt entwickelten die Partner aus Wissenschaft, Behörden und Industrie Sensoren, um die im Boden erzeugten elektromagnetischen Felder noch besser messen zu können. Um ein möglichst umfassendes Bild zu bekommen, werden die Sensoren an Helikopter montiert, zukünftig auch an Drohnen, und die mehrere Quadratkilometer große Flächen überflogen. Die Forschenden des LIAG erarbeiten Algorithmen, um aus den gemessenen Daten ein möglichst präzises Bild des Untergrundes zu rekonstruieren. In der neuen Projektphase geht es nun vor allem darum, die entwickelten Sensoren und Algorithmen anzuwenden, zu verfeinern und reif für die Praxis zu machen.

Mehr Infos: https://www.leibniz-liag.de/forschung/projekte/drittmittelprojekte/desmex-teilvorhaben-iv-modellierung-und-inversion.html