DESMEX II: Erkundungen von Erzvorkommen durch neuartige Methode
-ein BMBF-Projekt

go-CAM: Grundwasserschutz durch Frühwarnsystem
-ein BMBF-Projekt

Lake Towuti: Verbessertes Verständnis von Klimadynamik
-ein DFG-Projekt

Multikomponentenseismik in übertieften Alpinen Becken
-ein DFG-Projekt

PlayType: Katalogisierung geothermischer Provinzen
-ein BMWi-Projekt

TOPSOIL: Boden- und Wasserressourcen im Klimawandel
-ein EU-Projekt

Waldsteppen der zentralen Mongolei
- ein DFG-Projekt

Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik

Willkommen beim LIAG

Das Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik (LIAG) mit Sitz in Hannover ist eine eigenständige, außeruniversitäre Forschungseinrichtung. Mit Methoden der Angewandten Geophysik werden zukunftsgerichtete Fragestellungen von gesellschaftlicher Bedeutung untersucht. Der Schwerpunkt der Forschungsarbeiten liegt in der Erkundung des nutzbaren Untergrundes sowie in der Entwicklung von Mess- und Auswerteverfahren. Das Institut blickt auf über 50 Jahre Erfahrung in der Geophysik-Forschung zurück. Durch die langjährige Spezialisierung in der oberflächennahen Anwendung der Geophysik, der Geräte- sowie Dateninfrastruktur sowie der damit einhergehenden Möglichkeit, innerhalb eines Instituts verschiedenste geophysikalische Methoden themenübergreifend zu kombinieren, ist das LIAG deutschlandweit einzigartig.

 

Forschung am LIAG in Zeiten von Corona

Aktiv forschen in Zeiten von Corona – das LIAG ermöglicht unter strikten Hygienebedingungen die fortlaufende Forschung am Institut. 

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Aktuelles

Das LIAG auf der virtuellen AGU

Wie werden Sie "die Zukunft der Wissenschaft gestalten"? Die American Geophysical Union (AGU) stellt diese Frage im Rahmen ihrer weltgrößten Geowissenschaftlichen Konferenz. Diese findet dieses Jahr vom 1. bis 17. Dezember virtuell statt – das LIAG ist in die Organisation einer Sitzung zum Thema „Änderungen der Sonneneinstrahlung und Klimazyklen“ (Dr. Christian Zeeden) eingebunden. LIAG-Forschende halten zudem verschiedene thematische Beiträge.

Zur Webseite (Programm nur mit Registrierung)

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LIAG zu Gast bei Leibniz im Landtag

Am 10. und 11. November 2020 fand das Dialogformat „Leibniz im Landtag“ der Leibniz-Gemeinschaft erneut statt. Es bietet Forschenden der niedersächsischen Leibniz-Institute und Mitgliedern des Landtags die Möglichkeit, aktuelle Fragen, Herausforderungen und Entwicklungen der Forschung und Politik zu diskutieren. LIAG informierte als Gastinstitut unter anderem über die Zustandserfassung des Grundwassers durch innovative, drohnengestützte Geophysik im Hinblick auf Trockenheit, Dürre und Versalzung sowie über Geogefahren – denn Erdfälle und Erdbeben bewegen auch Niedersachsen.

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Manfred Frechen wird kommissarischer Direktor

Mit Beschluss seines Kuratoriums setzt LIAG Prof. Dr. Manfred Frechen offiziell als kommissarischen Direktor ein. Prof. Dr. Gerald Gabriel tritt dessen bisherige Stelle als stellvertretender Direktor an. Beide leiten derzeit die Forschungsbereiche „Geochronologie“ sowie „Seismik und Potenzialverfahren“ im Institut. 

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Paläoerdbeben in den Alpen: Neue Datierungsmethoden sollen erstmals Zeitlücke an bedeutender Störungslinie schließen

Das östliche Periadriatische Verwerfungssystem an der Grenze von den Ost- zu den Südalpen weist nach derzeitigem Forschungsstand kaum historische und instrumentelle Erdbeben auf – obwohl es zu den tektonisch wichtigsten Merkmalen der Alpen zählt. Das LIAG und die Friedrich-Schiller-Universität Jena setzen in einem Projekt nun neue Datierungsmethoden ein, mit denen erstmals auch die jüngsten geologischen Störungsaktivitäten erfasst werden können.

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Konzeption der Forschungslinie: Start mit „Grundwasser-Geophysik“ und „Geogefahren“

Das LIAG treibt die Neuausrichtung der Forschungslinie voran. Dazu initiierte es eigens einen zweitägigen Zukunftsworkshop mit Forschenden aus dem In- und Ausland mit ausgewiesener Expertise in geowissenschaftlichen Themen und in der Geophysik. Auf Basis dieser Ergebnisse sprach der Wissenschaftliche Beirat seine Empfehlungen zu einer Themenausrichtung hinsichtlich „Grundwasser-Geophysik“ und „Geogefahren“ für das Kuratorium aus. Dies beauftragte das LIAG nun offiziell mit der Ausarbeitung eines präzisen Rahmenkonzepts – ein wichtiger Schritt für die Vision hin zu einem Institut für Umweltgeophysik.

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Preis der Wolfgang-Helms-Stiftung für ehemalige LIAG-Doktorandin

Für ihre Dissertation über Lösungsprozesse an Karbonaten erhält Dr. Sarah Hupfer den Preis der Wolfgang-Helms-Stiftung der TU Clausthal! Mit der Arbeit betrieb sie wichtige Grundlagenforschung für ein besseres Verständnis von subrosionsbedingten Prozessen, wie zum Beispiel Erdfällen, und deren Risikoeinschätzung. Betreut wurde sie am LIAG von Dr. Matthias Halisch, an der TU Clausthal von Prof. Dr. Andreas Weller und Prof. Dr. Sabine Kruschwitz der TU Berlin.

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