Energie: Geologie: Nachhaltigkeit!

Der Mensch nutzt in zunehmendem Maße auch den unterirdischen Raum als Quelle und Speicherort von Energie. Seine nach­halti­ge Nutzung erfordert ein umfassendes Verständnis der darin befindlichen Strukturen und ablaufen­den Prozesse. Dieses Wissen ist u.a. Voraussetzung für eine erfolgreiche Um­setzung der Energiewende und das Erreichen der Klimaschutzziele der Bundesregierung. In diesem Zusammenhang be­schäftigt sich dieser For­schungs­­schwerpunkt mit folgenden Themen:

  • Geothermie
  • Adaptive Speichersysteme
  • Kohleflözbrände
  • Störungskontrollierte Barrieregesteine

Unter Energiewende werden insbesondere die Wärmewende (geothermische Systeme) und die Speicherung von Überschussenergie im geologischen Untergrund betrachtet. Unter Klimaschutz wird die globale Herausforderung der Reduktion von Klimagas-Emissionen verstanden.

Beide Forschungsthemen beziehen sich gezielt auf urbane Räume bis hin zu Mega-Cities, in denen der Bedarf nach erneuerbarer Wärme, nach adaptiven geologischen Speichern und nach Eindämmung von Kohleflözbränden oder anderen Schwelbränden besonders groß ist. Die Forschungsziele sind dabei:

  • Anwendung und Verifizierung spezifischer Explorationsmethoden für urbane Räume.
  • Die Nutzung und Neuinterpretation bereits existierender Geodaten aus dem Fachinforma­tionssystem Geophysik des LIAG zur Störungscharakterisierung in Barrieregesteinen.
  • Die für die Eindämmung von Kohleflözbränden grundlegende Modellierung mit Tempera­turfeld und/oder Hydraulik gekoppelter mechanischer Prozesse, die auch auf Halden- und Deponiebrände übertragbar ist.

Aktuelle Projekte

  • GeoParaMol Details
    Geophysikalische Parameter zur faziellen Interpretation des Malm und Modellierung des thermisch-hydraulischen Langzeitverhaltens

Aktuelle Publikationen

Koordination

Dr. Manfred Wuttke
+49 511 643-2942