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Medien

Hier gewinnen Sie einen Einblick in unsere Forschungsthemen. Das Institut blickt auf über 50 Jahre Erfahrung in der Geophysik-Forschung zurück. Durch die langjährige Spezialisierung in der oberflächennahen Anwendung der Geophysik, der Geräte- sowie Dateninfrastruktur sowie der damit einhergehenden Möglichkeit, innerhalb eines Instituts verschiedenste geophysikalische Methoden themenübergreifend zu kombinieren, ist das LIAG deutschlandweit einzigartig.

Pressemitteilungen

Bohrung auf Spiekeroog: Forschende installieren unterirdisches Messsystem am Strand

Spiekeroog/Hannover. An der dynamischen Nordseeküste vor Spiekeroog hat das Forschungsvorhaben DynaDeep mittels einer Bohrung das am Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik (LIAG) entwickelte Salzwassermonitoringsystem (SAMOS) direkt an der Hochwasserlinie am Oststrand eingebaut. Ziel des Projektes ist es, ein unterirdisches Messfeld zu installieren, um die Übergangszonen zwischen den Grundwasseraquiferen an Hochenergiestränden und dem Meer zu untersuchen. In diesen Zonen verändern biogeochemische Reaktionen die Grundwasserzusammensetzung, was die Stoffflüsse in Richtung Meer wesentlich beeinflusst. Bislang ist darüber global nur wenig bekannt. Weitere Messinstallationen sind bis Anfang Juni geplant.

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Unabhängigkeit von Erdgasimporten: Studie empfiehlt sofortigen Ausbau der Ökowärme mit Geothermie

Beispielbild Geothermie für die Wärmewende

Hannover. Das Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik hat eine Metastudie zum Potenzial der Geothermie als erneuerbare Energie und als Ersatz für fossile Brennstoffe in der Wärmeversorgung in Deutschland veröffentlicht. Die Ergebnisse machen deutlich: Ohne den durch Sofortmaßnahmen initiierten, massiven Ausbau der Geothermie ist der Aufbau des Ökowärmesektors zur Erreichung der nationalen Klimaschutzziele nicht möglich. Dies geht auch mit einer praxistauglichen Reduktion des Energiebedarfs im Bereich Raumwärme und Warmwasser durch Gebäudesanierung einher. Die Handlungsempfehlungen können die Ausarbeitung einer nationalen Erdwärmestrategie unterstützen.

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Neandertaler des Nordens: Flexible Anpassung an sich ändernde Umweltbedingungen

Lichtenberg/Wendland. Ob Neandertaler gut an das Leben in der Kälte angepasst waren oder doch eher gemäßigte Umweltbedingungen bevorzugten, untersuchte ein multidisziplinäres Forschungsteam des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie (MPI-EVA) in Leipzig, der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), der Leuphana-Universität Lüneburg, des LIAG und weiterer Partnereinrichtungen nun in Norddeutschland. Anhand von Untersuchungen in Lichtenberg im Wendland (Niedersachsen) konnten die Forschenden belegen, dass Neandertaler während der letzten Eiszeit auch in Kaltphasen ihre nördlichen Siedlungsgebiete aufsuchten – wenn auch vorzugsweise in den Sommermonaten.

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Aktuelle Projektneuigkeiten

Es finden regelmäßig Messeinsätze zu den Themen Grundwasser, Geogefahren, Paläoklima: Lernen aus der Vergangenheit und Geothermie statt, die journalistisch begleitet werden können. Bitte bei presse(at)leibniz-liag.de oder telefonisch unter 0511 643 2066 anfragen.

Geothermie Expertise des LIAG in der Tagesschau

Wie kann Deutschland klimaneutral werden und welche Möglichkeiten gibt es, um die Unabhängigkeit von russischen Energieimporten zu beschleunigen? Im Interview mit Anja Martini von der Tagesschau diskutiert Prof. Dr. Inga Moeck vom LIAG welchen Beitrag die Geothermie zur Energiewende leisten kann.

Zum Tagesschaubeitrag

ERC fördert Projekt zur Evolutionsgeschichte im Sudan

Der ERC, die wichtigste europäische Förderorganisation für exzellente Pionierforschung, fördert den Paläontologen Faysal Bibi vom Museum für Naturkunde Berlin mit dem Projekt PALEONILE. Vom LIAG ist Sumiko Tsukamoto Kooperationspartnerin. Mit Forschenden im Sudan gehen sie systematisch auf Spurensuche von den Homininen und der Fauna der Vergangenheit.

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Messeinsätze zur Erkundung von Erzvorkommen

Im Projekt DESMEX II erkunden Forschende sowohl im Harz als auch im Ausland im Rahmen einer geophysikalischen Messkampagne den geologischen Untergrund, um Erzvorkommen zu ermitteln. Das LIAG entwickelt maßgeblich ein Programm für die komplexe Datenverarbeitung, um die Strukturen im Untergrund in einem 3-D-Modell sichtbar zu machen. Erste Daten werden im April 2022 erwartet. 

Zum ZEIT-Artikel (dpa)


Zukünftige Ausrichtung des LIAG

Das Land Niedersachsen sieht das LIAG auch nach Beendigung der Mitgliedschaft in der Leibniz-Gemeinschaft als einen unabdingbaren Bestandteil der nationalen Forschungslandschaft an und hält sowohl die methodische und wissenschaftliche Kompetenz als auch die Beratungsleistung des Instituts im Zusammenhang mit aktuellen gesellschafts-, wirtschafts- und umweltpolitischen Fragen zur Erforschung und Nutzung des Untergrundes für unverzichtbar. Daher übernimmt es die Finanzierung des Instituts, wenn die gemeinsame Bund-Länder-Förderung zu Beginn des Jahres 2023 enden wird. Für das LIAG ist es ein hochprorisiertes Ziel, die Empfehlungen aus der letzten Evaluierung umzusetzen und schnellstmöglich eine Wiederaufnahme zu erzielen.

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Medienmaterialien

Unsere Forschungsberichte


Der Untergrund von Borkum

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Die Newsletter aus dem Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik informieren über aktuelle Themen aus dem Institut, wie Projektneuigkeiten, Veranstaltungen sowie Publikationen. Gerne nehmen wir Sie in den Verteiler auf: Für ein Abonnement bitte eine E-Mail an presse(at)leibniz-liag.de 

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Tiefe Geothermie in Deutschland

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