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Presse

Schlüsselfaktoren für die nationale Erdwärmekampagne: Offenes Webinar mit anschließendem Pressegespräch

Laut dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz sollen bis 2030 zehn Terawattstunden Wärmeenergie aus Geothermie gewonnen werden. Das Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik hat nun eine Cross-Impact-Analyse durchgeführt, um die Schlüsselfaktoren für eine erfolgreiche nationale Erdwärmekampagne zu identifizieren. Das Pre-Print der Analyse wird am 03.02.2023 erstmalig vorgestellt.

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Wechsel auf Führungsebene: Martin Sauter übernimmt die Leitung des LIAG

Hannover. Prof. Dr. Martin Sauter übernimmt im Dezember 2022 das Amt als Leiter des Leibniz-Instituts für Angewandte Geophysik. Er ist damit für die strategische Ausrichtung und den strukturellen Aufbau der Forschungseinrichtung verantwortlich. Den Amtsantritt führte der Staatssekretär des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Bauen und Digitalisierung Frank Doods am 6. Dezember feierlich am GEOZENTRUM Hannover ein.

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Forschungsprojekt WärmeGut: Datenkampagne für die Geothermie in Deutschland gestartet

Hannover. Im Forschungsprojekt WärmeGut erarbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ein bundesweit einheitliches Informationssystem, um das Potenzial Oberflächennaher Geothermie im regionalen Maßstab für die Wärmeversorgung in Deutschland bestmöglich erkennbar und nutzbar zu machen. Dazu wird unter Leitung des Leibniz-Instituts für Angewandte Geophysik das etablierte und über das Internet frei zugängliche Geothermische Informationssystem GeotIS in Zusammenarbeit mit den Projektpartnern des Verbundvorhabens weiterentwickelt.

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Der Chalco-See im Klimawandel: 500 000 Jahre Klimageschichte in Zentralmexiko entschlüsselt

Hannover/Mexiko-Stadt. Die Auswirkungen des Klimawandels auf tropische Regionen sind noch immer kaum erforscht. Dabei gehören sie zu den am stärksten besiedelten Gebieten der Welt. Forschende des LIAG haben nun für einen der ältesten Seen Zentralmexikos, dem Chalco-See, sowohl ein Alters-Tiefen-Modell als auch eine Feuchteverteilung für die letzten 500 000 Jahre erstellt. Die Ergebnisse sind eindeutig: Zentralmexiko erlebte wiederkehrende Trockenperioden, die mit der natürlichen Taumelbewegung der Erde um die Sonne zusammenhängen. Die Forschenden veröffentlichten ihre Ergebnisse in der Zeitschrift Quaternary Science Reviews.

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Nordseeraum im Klimawandel: EU fördert Forschungsprojekt für Wasser- und Bodenmanagement mit über 4,5 Mio. Euro

Hannover. Die Grundwasser- und Bodenressourcen der Nordseeregion stehen durch den Klimawandel, die menschliche Nutzung und den daraus folgenden Landschaftsveränderungen unter Druck. Die Verfügbarkeit von ausreichend hochqualitativem Wasser erfordert unverzüglich systemische Strategien. Das Projekt „Blue Transition“ unter Leitung und Koordination von Geophysiker Prof. Dr. Mike Müller-Petke vom Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik (LIAG) fokussiert auf ein nachhaltiges Wasser- und Bodenmanagement, um die Resilienz des Nordseeraums zu stärken. Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) fördert „Blue Transition“ im Interreg Nordseeprogramm für dreieinhalb Jahre mit über 4,5 Millionen Euro.

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HyAfrica untersucht natürlichen Wasserstoff in Afrika als alternative Energiequelle

Hannover/Casablanca. Das Projekt HyAfrica befasst sich mit der Erforschung der Vorkommen von natürlichem Wasserstoff in mehreren afrikanischen Ländern, um alternative Energie für lokale Gebiete bereitzustellen. Die langfristige gemeinsame Forschungs- und Innovationspartnerschaft zwischen der Europäischen Union und der Afrikanischen Union im Bereich der erneuerbaren Energien (LEAP-RE) fördert das Projekt mit einem Budget von fast einer Million Euro. HyAfrica ist das erste internationale Forschungsprojekt, das sich mit der Erforschung und dem Potenzial von natürlichem Wasserstoff als neue Energiequelle beschäftigt. 

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Projekt DESMEX-REAL: Start der geophysikalischen Flugkampagnen im West-Harz

Hannover/Lauenthal. Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) führt gemeinsam mit der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und der Universität Köln, dem Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik (Hannover), dem Leibniz-Institut für Photonische Technologien (Jena) und den Firmen Supracon (Jena) und iMAR Navigation (St. Ingbert) im Zeitraum vom 06. bis zum 23. September 2022 Hubschrauberflüge zur geophysikalischen Erkundung im West-Harz durch. Weitere Projektpartner sind die Technische Universität Clausthal, das Niedersächsische LBEG und die Geologische Landesuntersuchung GmbH Freiberg. Zum Beginn der ersten von drei größeren Messkampagnen im vom BMBF geförderten Projekt, laden die Partner von DESMEX-REAL am 05.…

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Klimawandel und früher Mensch: VolkswagenStiftung fördert innovativen Forschungsverbund mit 1,6 Mio. Euro

NlhK

Hannover. Das Land Niedersachsen und die VolkswagenStiftung fördern mit „SPRUNG“, ehemalig „Niedersächsisches Vorab“, jedes Jahr herausragende wissenschaftliche Projekte. Jetzt wurde ein besonderer Verbund landesweiter Forschungskompetenzen von Universitäten und Instituten in Braunschweig, Göttingen, Lüneburg, Wilhelmshaven und Hannover ausgewählt, in dem Naturwissenschaft auf Geisteswissenschaft trifft und in neuer Form gebündelt wird.

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Bohrung auf Spiekeroog: Forschende installieren unterirdisches Messsystem am Strand

Spiekeroog/Hannover. An der dynamischen Nordseeküste vor Spiekeroog hat das Forschungsvorhaben DynaDeep mittels einer Bohrung das am Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik (LIAG) entwickelte Salzwassermonitoringsystem (SAMOS) direkt an der Hochwasserlinie am Oststrand eingebaut. Ziel des Projektes ist es, ein unterirdisches Messfeld zu installieren, um die Übergangszonen zwischen den Grundwasseraquiferen an Hochenergiestränden und dem Meer zu untersuchen. In diesen Zonen verändern biogeochemische Reaktionen die Grundwasserzusammensetzung, was die Stoffflüsse in Richtung Meer wesentlich beeinflusst. Bislang ist darüber global nur wenig bekannt. Weitere Messinstallationen sind bis Anfang Juni geplant.

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Unabhängigkeit von Erdgasimporten: Studie empfiehlt sofortigen Ausbau der Ökowärme mit Geothermie

Beispielbild Geothermie für die Wärmewende

Hannover. Das Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik hat eine Metastudie zum Potenzial der Geothermie als erneuerbare Energie und als Ersatz für fossile Brennstoffe in der Wärmeversorgung in Deutschland veröffentlicht. Die Ergebnisse machen deutlich: Ohne den durch Sofortmaßnahmen initiierten, massiven Ausbau der Geothermie ist der Aufbau des Ökowärmesektors zur Erreichung der nationalen Klimaschutzziele nicht möglich. Dies geht auch mit einer praxistauglichen Reduktion des Energiebedarfs im Bereich Raumwärme und Warmwasser durch Gebäudesanierung einher. Die Handlungsempfehlungen können die Ausarbeitung einer nationalen Erdwärmestrategie unterstützen.

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