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Presse

Forschungsbohrungen zur Klimaentwicklung im Alpenraum abgeschlossen

Sedimentkern am Bohrplatz: Probenentnahme. (© Merlin Kamke / LIAG)

Erste Erkenntnisse liegen vor.

Hannover/Winterstettenstadt. Das Projekt „Drilling Overdeepened Alpine Valleys (DOVE)“ hat das Ziel, die räumliche sowie zeitliche Klimaentwicklung während der Eiszeiten bis vor 2,6 Millionen Jahren und dessen Einfluss auf die Landschaft im gesamten Alpenraum zu rekonstruieren. Hierzu führte das LIAG in Zusammenarbeit mit der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und dem LGRB im Regierungspräsidium Freiburg drei Forschungsbohrungen im deutschen Alpenvorland durch. 

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LIAG wird Mitglied in der Initiative Wissenschaft Hannover

Den Wissenschaftsstandort Hannover stärken.

Hannover. Das LIAG ist seit November neues Mitglied der Initiative Wissenschaft in Hannover. Mit der Zusammenarbeit stärkt die Forschungseinrichtung fortan gemeinsam mit den 8 hannoverschen Hochschulen, dem Fraunhofer ITEM, dem Studentenwerk, der VolkswagenStiftung, der regionale Wirtschaftsfördergesellschaft hannoverimpuls GmbH sowie der Landeshauptstadt Hannover die Attraktivität und Internationalisierung des Wissenschaftsstandorts Hannover.

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Lars Naue übernimmt die administrative Leitung des LIAG

© Lars Naue/LIAG

Aufbau und Leitung einer eigenen LIAG-Kernverwaltung.

Hannover. Am 1. Oktober 2021 hat Lars Naue sein Amt als administrativer Leiter am Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik angetreten. Er ist damit für die Verwaltungsabläufe der Forschungseinrichtung sowie für den Aufbau und die Leitung einer eigenen Kernverwaltung in den Bereichen Personal, Haushalt, Beschaffung und Organisation am LIAG verantwortlich.

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Klimatisch bedingte Landschaftsentwicklung in Warmzeiten: Neues Puzzleteil zum Verständnis künftiger natürlicher Systeme

Landschaftsentwicklung in der Warmzeit Eem – Vergleichbarkeit mit derzeitige Klimaprognosen

Lichtenberg. Wissenschaftler*innen des Leibniz-Instituts für Angewandte Geophysik (LIAG), des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie (MPI Eva) und weiterer Partner haben im hannoverschen Wendland die Stabilität und Entwicklung von Landschaften während der vergangenen Warmzeit Eem vor rund 120 000 Jahren erforscht. Das Eem ist klimatisch vergleichbar mit den Prognosen für das spätere 21. Jahrhundert.

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Anthropozän drängt zur Bündelung von Kompetenzen

Leibniz-Einrichtungen starten gemeinsam mit dem LIAG neuartige Forschungsinitiative 

Berlin. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedenster Disziplinen aus den Einrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft starten eine Initiative für eine „Integrierte Erdsystemforschung“. Gemeinsam mit Partnern aus Deutschland, Europa und weiteren Ländern werden sie das aktuelle, stark durch die Menschen geprägte Erdzeitalter in einer bisher nicht dagewesenen Weise koordiniert und interdisziplinär untersuchen.

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Potenziale geowissenschaftlicher Labor- und Felddaten fachübergreifend nutzen und Standards setzen

Förderzusage Konsortium Nationale Forschungsdateninfrastruktur für Erdsystemforschung (NFDI4Earth)

Hannover. Das LIAG entwirft im Konsortium Nationale Forschungsdateninfrastruktur für Erdsystemforschung (NFDI4Earth) gemeinsam mit Partnern neue Entwicklungsperspektiven und Standards zur Übertragung und Darstellung von 3-D-Strukturen der Erde. Was vor 17 Jahren mit der INSPIRE-Initiative der Europäischen Kommission für 2-D-Daten begann, soll mit NFDI4Earth nun auch für 3-D-Daten auf den Weg gebracht werden. Darüber hinaus forscht das LIAG in einem Pilotprojekt mit dem FZ:GEO der Leibniz Universität Hannover mittels moderner Analyse- und Bereitstellungsmethoden an der nachhaltigen Sicherstellung der Interoperabilität und der…

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Der Rodderberg – ein Dauerbrenner: Mächtiges Klima-Archiv offenbart sich als seltener Schatz

Rodderberg Luftaufnahme

Zehn Jahre nach Bohrbeginn gibt der Krater des Rodderberg-Vulkans seine Geheimnisse zur Klimaentwicklung bald vollständig preis

Bonn. 14 internationale Wissenschaftler*innen aus acht Forschungseinrichtungen haben im Projekt Rodderberg unter Koordination des Leibniz-Instituts für Angewandte Geophysik und der Universität Bremen im Rahmen eines online Workshops ihre Bohrkernanalysen zusammengeführt und damit einen riesigen, hochwertigen Pool an Daten geschaffen. Die erste Entdeckung: Der Rodderberg ist eine seltene „Superposition“.

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Die Eiszeiten in den Alpen: Internationales Forschungsprojekt startet mit Bohrungen in der Gemeinde Ingoldingen

Bohranlage wie bei Winterstettenstadt: Forschungsbohrungen sollen Aufschluss über das damalige Klima geben. (© H. Anger's Söhne)

Wie veränderte sich das Klima im Alpenraum während der Eiszeiten und prägte Gletscher, Flora und Fauna über die Jahrtausende?

Winterstettenstadt. Das LIAG startet ab Anfang April in Zusammenarbeit mit der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und dem Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau im Regierungspräsidium Freiburg (LGRB) drei Forschungsbohrungen innerhalb der Gemeinde Ingoldingen südöstlich von Winterstettenstadt. Die bis zu 160 Meter tiefen Bohrungen bilden den Auftakt des internationalen ICDP-Großprojekts „DOVE – Drilling Overdeepened Alpine Valleys“.

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Thomas Günther mit Preis für herausragende Leistungen in der Geophysik ausgezeichnet

Dr. Thomas Günther freut sich über den Preis.

Ernst-von-Rebeur-Paschwitz-Preis der Deutschen Geophysikalischen Gesellschaft (DGG).

Kiel. Die DGG ehrt die Forscher Dr. Thomas Günther vom LIAG und Dr. Carsten Rücker vom Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) mit dem Ernst-von-Rebeur-Paschwitz-Preis für ihre herausragenden wissenschaftlichen Leistungen in der Geophysik. Die Auszeichnung wurde für ihre fundamentalen und sich beständig weiterentwickelnden Arbeiten zur Modellierung von elektrischen und elektromagnetischen Daten im Rahmen der DGG-Jahrestagung verliehen. Ihre Entwicklungen stellten die Wissenschaftler als Open-Source-Software zur Verfügung. 

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Manfred Frechen wird kommissarischer Direktor des Leibniz-Instituts für Angewandte Geophysik

Prof. Dr. Manfred Frechen wird kommissarischer Direktor

Start der Neukonzeptionierung: Grundwasser-Geophysik und Geogefahren im Fokus.

Hannover. Das LIAG setzt mit Beschluss seines Kuratoriums Prof. Dr. Manfred Frechen offiziell als kommissarischen Direktor ein. Prof. Dr. Gerald Gabriel tritt dessen bisherige Stelle als stellvertretender Direktor an. Zudem bekam die Leitung im LIAG den Auftrag, in einem Rahmenkonzept ihre Forschungslinie hinsichtlich der Startthemen Grundwasser-Geophysik und Geogefahren zu konkretisieren – hin zu einem Institut für Umweltgeophysik.

 

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