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Presse

Ältester europäischer See verrät seine Geheimnisse

In einem nun veröffentlichten Nature-Artikel entlockt ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung des LIAG dem Ohridsee seine Geheimnisse. Mit einem Alter von ca. 1,4 Millionen Jahren ist der Ohridsee zwischen Nordmazedonien und Albanien nicht nur der älteste See Europas, sondern ein idealer Zeitzeuge der mediterranen Klimageschichte. Bei den Bohrungen im Rahmen des ICDP (International Continental Scientific Drilling Program) entdeckte das Forschungsteam, dass es in Zwischeneiszeiten ausgeprägte Tiefdruckgebiete mit intensiven Regenfällen gab. Ähnliche Phänomene könnten sich durch den menschengemachten Klimawandel in Zukunft erneut einstellen.

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Erdwärme aus tiefen geologischen Schichten – Fachleute diskutieren über zukunftsfähige Konzepte

Die Erdwärmegewinnung aus tiefen geologischen Schichten steht im Blickpunkt der 11. Norddeutschen Geothermietagung im GEOZENTRUM Hannover am Mittwoch, den 15.05.2019. Unter dem Motto „Stellschrauben für eine zukunftsfähige Tiefe Geothermie“ diskutieren mehr als 100 Expertinnen und Experten aus Industrie, Forschung und Behörden über Erfolg versprechende Konzepte und Rahmenbedingungen, um die „Tiefe Geothermie“ in Norddeutschland zu einer marktfähigen Energieform zu entwickeln.

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LIAG-Forscher als herausragender Nachwuchswissenschaftler ausgezeichnet

Der prestigeträchtige „Outstanding Early Career Scienctists Award“ des Zusammenschlusses der Europäischen Geowissenschaften (European Geoscience Union, EGU) geht im Bereich der Stratigraphie/Sedimentologie/Paläontologie an Dr. Christian Zeeden vom Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik (LIAG) in Hannover. Der Preis ehrt junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich in den ersten Jahren nach ihrer Promotion durch exzellente wissenschaftliche Leistungen auszeichnen. Am 10. April erhält Zeeden den Preis für seine beeindruckende Zahl an herausragenden wissenschaftlichen Publikationen und die internationale Ausrichtung seiner Forschung auf der Jahrestagung der EGU in Wien.

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LIAG und LUH berufen gemeinsam die Geophysiker Mike Müller-Petke und Gerald Gabriel

Das Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik (LIAG) und die Leibniz Universität Hannover (LUH) arbeiten seit vielen Jahren eng zusammen. Mit den zum 01.04.2019 erfolgten gemeinsamen Berufungen der W2-Professuren „Seismik und Potenzialverfahren“ sowie „Geoelektrik und Elektromagnetik“ vertiefen die beiden Institutionen ihre Kooperation. Am LIAG leiten Prof. Dr. Gerald Gabriel und Prof. Dr. Mike Müller-Petke die gleichnamigen Sektionen und betreuen ab dem kommenden Wintersemester sowohl Bachelor- als auch Masterstudierende an der LUH, unter anderem in der neuen Vertiefungsrichtung „Geologie und Geophysik“.

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Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik verlässt die Leibniz-Gemeinschaft

Pressemittelung der Leibniz-Gemeinschaft zur abgeschlossenen Evaluation veröffentlicht. Die Leibniz-Gemeinschaft empfiehlt, das Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik (LIAG) nicht weiter zu fördern. Geophysikalische Forschung am Standort Hannover geht aber weiter.

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Günter-Bock-Preis der Deutschen Geophysikalischen Gesellschaft geht erstmals nach Hannover

Raphael Rochlitz vom Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik (LIAG) in Hannover erhält den durch die Deutsche Geophysikalische Gesellschaft (DGG) vergebenen Günter Bock-Preis. Die DGG vergibt den Preis an junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die herausragende Publikationen veröffentlicht haben. Rochlitz erhält den Günter Bock-Preis am 04. März im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung der DGG-Jahrestagung in Braunschweig. Er wird ausgezeichnet für seine Publikation über die durch ihn entwickelte Programmbibliothek custEM, welche elektromagnetische Felder im Untergrund simuliert.

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Dem Alter auf der Spur: Auszeichnung für Forschung in der Altersdatierung

Werkzeug des Homo heidelbergensis

 Dr. Sumiko Tsukamoto vom Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik (LIAG, Hannover) erhielt auf der jährlichen Tagung der Japanese Quaternary Association den in Japan renommierten Preis für ihre wegweisende Forschung auf dem Gebiet der Altersbestimmung von Sedimenten mittels Lumineszenz- und Elektronen-Spin-Resonanz (ESR). Die Tagung fand vom 24. bis 26. August 2018 in Tokio statt.

ESR- und Lumineszenz-Datierung sind physikalische Verfahren, die vielseitig eingesetzt werden. Unter anderem wird die Methode zur Altersbestimmung von Sedimenten verwendet. Archäologen datieren damit Funde und Fundhorizonte. Geowissenschaftler erweitern auf Basis der Altersdaten ihr Wissen über das Klimageschehen des jüngsten Erdzeitalters, des Quartärs. Damit...

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Forscherinnen und Forscher stellen die Erdzeituhr

Probenahmen im Chinesischen Löss-Plateau nahe Jingbian

Das Chinesische Löss-Plateau ist eines der bedeutendsten terrestrischen Klimaarchive. Am nördlichen Rand des Plateaus nahe Jingbian führte ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung des Leibniz-Instituts für Angewandte Geophysik, Hannover (LIAG) die weltweit bisher umfangreichsten und genauesten Lumineszenz-Datierungen durch. Diese helfen, die Prozesse zu verstehen, die den Ostasiatischen Monsun beeinflussen. Die Analysen zeigen, dass bisher verwendete Methoden zur Altersbestimmung sehr ungenau sind. Somit muss das derzeit gültige Modell für den jüngsten Zeitabschnitt der Erdgeschichte korrigiert werden. Die Forschungsergebnisse wurden in Nature Communications veröffentlicht.

Eine genaue Kenntnis der Erdgeschichte ist nicht nur...

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Folgen des Klimawandels: Oder warum wird das Wasser unter Borkum überwacht?

LIAG-Wissenschaftler auf Borkum

Auf der Nordseeinsel Borkum überwachen Forscherinnen und Forscher des Leibniz-Instituts für Angewandte Geophysik, Hannover (LIAG), die Veränderungen der Salz-Süßwassergrenze im Untergrund. Seit 2009 werden hier in einem weltweit einmaligen Pilotprojekt kontinuierlich geoelektrische Messungen durchgeführt. Die Qualität und Ausdehnung der Süßwasserlinse im Untergrund Borkums wird permanent beobachtet, um Grenzverschiebungen zwischen lebenswichtigem Trinkwasser und ungenießbarem Salzwasser rechtzeitig zu erkennen und nachhaltig mit dem Grundwasser zu wirtschaften. Das Messprinzip wird nun auf weitere Standorte im Norden Deutschlands sowie langfristig auf Standorte weltweit ausgeweitet.

In küstennahen Metropolen haben die Menschen schon heute...

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Festkolloquium „10 Jahre GeotIS“

Arbeiten mit GeotIS

Der digitale Geothermie-Atlas für Deutschland erscheint in einem neuen Gewand

Mit einem Festkolloquium feiert das Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik, Hannover (LIAG) am Mittwoch, den 25.10.2017 ab 13:00 Uhr, „10 Jahre GeotIS“. GeotIS ist der digitale Geothermie-Atlas für Deutschland. Pünktlich zum Jahrestag präsentiert sich das geothermische Informationssystem GeotIS in einem überarbeiteten Layout mit neuen Funktionalitäten für mobile Endgeräte und zusätzlichen Inhalten. Zur Festveranstaltung sind international bekannte Geothermie-Experten als Gastredner eingeladen. Die aktuelle Entwicklung der Tiefengeothermie-Forschungsprojekte im deutschsprachigen Raum steht im Fokus des Kolloquiums.

Zum Auftakt der Veranstaltung spricht Dr....

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