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Bohranlage wie bei Winterstettenstadt: Forschungsbohrungen sollen Aufschluss über das damalige Klima geben. (© H. Anger's Söhne)

Wie veränderte sich das Klima im Alpenraum während der Eiszeiten und prägte Gletscher, Flora und Fauna über die Jahrtausende?

Winterstettenstadt. Das LIAG startet ab Anfang April in Zusammenarbeit mit der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und dem Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau im Regierungspräsidium Freiburg (LGRB) drei Forschungsbohrungen innerhalb der Gemeinde Ingoldingen südöstlich von Winterstettenstadt. Die bis zu 160 Meter tiefen Bohrungen bilden den Auftakt des internationalen ICDP-Großprojekts „DOVE – Drilling Overdeepened Alpine Valleys“.

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Dr. Thomas Günther freut sich über den Preis.

Ernst-von-Rebeur-Paschwitz-Preis der Deutschen Geophysikalischen Gesellschaft (DGG).

Kiel. Die DGG ehrt die Forscher Dr. Thomas Günther vom LIAG und Dr. Carsten Rücker vom Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) mit dem Ernst-von-Rebeur-Paschwitz-Preis für ihre herausragenden wissenschaftlichen Leistungen in der Geophysik. Die Auszeichnung wurde für ihre fundamentalen und sich beständig weiterentwickelnden Arbeiten zur Modellierung von elektrischen und elektromagnetischen Daten im Rahmen der DGG-Jahrestagung verliehen. Ihre Entwicklungen stellten die Wissenschaftler als Open-Source-Software zur Verfügung. 

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Prof. Dr. Manfred Frechen wird kommissarischer Direktor

Start der Neukonzeptionierung: Grundwasser-Geophysik und Geogefahren im Fokus.

Hannover. Das LIAG setzt mit Beschluss seines Kuratoriums Prof. Dr. Manfred Frechen offiziell als kommissarischen Direktor ein. Prof. Dr. Gerald Gabriel tritt dessen bisherige Stelle als stellvertretender Direktor an. Zudem bekam die Leitung im LIAG den Auftrag, in einem Rahmenkonzept ihre Forschungslinie hinsichtlich der Startthemen Grundwasser-Geophysik und Geogefahren zu konkretisieren – hin zu einem Institut für Umweltgeophysik.

 

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LIAG und Universität Jena bestimmen früheste Altersstrukturen im Periadriatischen Verwerfungssystem.

Hannover/Jena. Das östliche Periadriatische Verwerfungssystem an der Grenze von den Ost- zu den Südalpen weist nach derzeitigem Forschungsstand kaum historische und instrumentelle Erdbeben auf – obwohl es zu den tektonisch wichtigsten Merkmalen der Alpen zählt. Das Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik und die Friedrich-Schiller-Universität Jena setzen in einem neuen Projekt nun eine neue Kombination von Datierungsmethoden an Feldspat und Quarz ein, mit denen erstmals auch die jüngsten geologischen Störungsaktivitäten erfasst werden können.

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V.l.n.r.: Dr. Berend Lindner, Staatssekretär des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung und Prof. Dr. Manfred Frechen, Stellvertretender Direktor des LIAG.

Staatssekretär Dr. Berend Lindner eröffnete Workshop „Zukunft LIAG“.

Hannover. Das Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik (LIAG) hat für den 7. und 8. September einen zweitägigen Zukunftsworkshop initiiert: 11 externe Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland mit ausgewiesener Expertise in geowissenschaftlichen Themen und in der Geophysik diskutierten über die zukünftige Forschungslinie. Eröffnet wurde die Veranstaltung von Dr. Berend Lindner, Staatssekretär des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung.

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Tiefe Geothermie verstehen: Das Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik hat über drei Jahre ein interaktives E-Learning zur Tiefen Geothermie entwickelt.

Hannover. Das neue E-Learning wurde nun auf der Webseite des Geothermischen Informationssystems (GeotIS) veröffentlicht. Es steht Studierenden, sich weiterbildenden Erwachsenen sowie grundsätzlich einer breiten interessierten Öffentlichkeit mit natur- und vorzugsweise geowissenschaftlichen Vorkenntnissen kostenfrei zur Verfügung.

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LIAG und OOWV kooperieren für nachhaltige Grundwasserbewirtschaftung

Spiekeroog. Wissenschaftler*innen des Leibniz-Instituts für Angewandte Geophysik (LIAG) haben in Zusammenarbeit mit dem Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverband (OOWV) erstmalig ein Salzwasser-Überwachungssystem (SAMOS) auf der Insel Spiekeroog installiert. Mit Hilfe der geoelektrischen Messeinrichtung werden Veränderungen der Salz-Süßwassergrenze im Schutzdünenbereich der Insel überwacht. Die Echtzeitauswertungen liefern entscheidende Informationen für eine nachhaltige Wasserbewirtschaftung durch den OOWV.

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Blick in die Zukunft: Das Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik bleibt auch nach der Beendigung der gemeinsamen Bund-Land-Finanzierung nach dem Jahr 2022 erhalten.

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In einem nun veröffentlichten Nature-Artikel entlockt ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung des LIAG dem Ohridsee seine Geheimnisse. Mit einem Alter von ca. 1,4 Millionen Jahren ist der Ohridsee zwischen Nordmazedonien und Albanien nicht nur der älteste See Europas, sondern ein idealer Zeitzeuge der mediterranen Klimageschichte. Bei den Bohrungen im Rahmen des ICDP (International Continental Scientific Drilling Program) entdeckte das Forschungsteam, dass es in Zwischeneiszeiten ausgeprägte Tiefdruckgebiete mit intensiven Regenfällen gab. Ähnliche Phänomene könnten sich durch den menschengemachten Klimawandel in Zukunft erneut einstellen.

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Die Erdwärmegewinnung aus tiefen geologischen Schichten steht im Blickpunkt der 11. Norddeutschen Geothermietagung im GEOZENTRUM Hannover am Mittwoch, den 15.05.2019. Unter dem Motto „Stellschrauben für eine zukunftsfähige Tiefe Geothermie“ diskutieren mehr als 100 Expertinnen und Experten aus Industrie, Forschung und Behörden über Erfolg versprechende Konzepte und Rahmenbedingungen, um die „Tiefe Geothermie“ in Norddeutschland zu einer marktfähigen Energieform zu entwickeln.

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