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Sommer

Manfred Frechen wird kommissarischer Direktor des Leibniz-Instituts für Angewandte Geophysik

Prof. Dr. Manfred Frechen wird kommissarischer Direktor

Das Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik (LIAG) setzt mit Beschluss seines Kuratoriums Prof. Dr. Manfred Frechen offiziell als kommissarischen Direktor ein.

Prof. Dr. Gerald Gabriel tritt dessen bisherige Stelle als stellvertretender Direktor an. Beide leiten derzeit die Forschungsbereiche „Geochronologie“ sowie „Seismik und Potenzialverfahren“ im Institut. Zudem bekam die Leitung im LIAG den Auftrag, in einem Rahmenkonzept ihre Forschungslinie hinsichtlich der Startthemen Grundwasser-Geophysik und Geogefahren zu konkretisieren – hin zu einem Institut für Umweltgeophysik.

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Paläoerdbeben in den Alpen – neue Datierungsmethoden sollen erstmals Zeitlücke über jüngste Aktivitäten an bedeutender Störungslinie schließen

LIAG und Universität Jena bestimmen früheste Altersstrukturen im Periadriatischen Verwerfungssystem.

Hannover/Jena. Das östliche Periadriatische Verwerfungssystem an der Grenze von den Ost- zu den Südalpen weist nach derzeitigem Forschungsstand kaum historische und instrumentelle Erdbeben auf – obwohl es zu den tektonisch wichtigsten Merkmalen der Alpen zählt. Das Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik (LIAG) und die Friedrich-Schiller-Universität Jena setzen in einem neuen Projekt nun neue Datierungsmethoden ein, mit denen erstmals auch die jüngsten geologischen Störungsaktivitäten erfasst werden können.

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Erkundung von Erzvorkommen im Harz durch neuartige Methode

Vom 22.-30. September ging es im Harz hoch hinaus: Ein Hubschrauber, betrieben durch den Projektpartner BGR im Rahmen des Projekts DESMEX II, nahm Befliegungen mit einer Schleppsonde vor, um mittels elektromagnetischer Messungen die schwierig zu erschließenden Erzvorkommen zu erkunden. Zur komplexen Datenverarbeitung und Sichtbarmachung in einem 3-D-Modell entwickelt das LIAG eigens ein neues Programmsystem. Vor Ort hat LIAG gemeinsam mit der WWU Münster zudem Starkströme in den Untergrund eingespeist und die Luftmessungen mit Bodenstationen ergänzt. Auch Drohnen-Befliegungen sind künftig geplant.

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Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik schärft Forschungslinie mit Fachkommission

V.l.n.r.: Dr. Berend Lindner, Staatssekretär des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung und Prof. Dr. Manfred Frechen, Stellvertretender Direktor des LIAG.

Staatssekretär Dr. Berend Lindner eröffnete Workshop „Zukunft LIAG“.

Hannover. Das Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik (LIAG) hat für den 7. und 8. September einen zweitägigen Zukunftsworkshop initiiert: 11 externe Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland mit ausgewiesener Expertise in geowissenschaftlichen Themen und in der Geophysik diskutierten über die zukünftige Forschungslinie. Eröffnet wurde die Veranstaltung von Dr. Berend Lindner, Staatssekretär des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung.

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LIAG und die Geothermiebranche im Dialog mit dem Bundestag

Potenziale der Geothermie für die Energiewende: Prof. Dr. Inga Moeck, Sektionsleitung im LIAG, stellte am Parlamentarischen Abend des Bundesverbands Geothermie und des Bundesverbands Erneuerbare Energie interessierten Gästen aus der Bundespolitik das aktuelle Forschungsvorhaben „mesoTherm“ vor. Das Verbundprojekt mesoTherm (Universität Göttingen, GTN und LIAG) ist mit dem Projekt IW3 verknüpft, in dem "Hamburg Energie" die integrierte Wärmewende in Hamburg Wilhelmsburg umsetzt. Gemeinsam liefern diese Partnerprojekte, gefördert vom Bundeswirtschaftsministerium – einen wichtigen Beitrag zur Wärmewende in Norddeutschland.

Zum Projekt mesoTherm

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Christian Zeeden tritt dem Editorial Board von „Quaternary Geochronology“ bei

Dr. Christian Zeeden ist neu Teil des Editorial Boards von „Quaternary Geochronology“ – einer angesehenen internationalen Zeitschrift, die sich der Veröffentlichung von qualitativ hochwertigen Artikeln zu Datierungsmethoden widmet, die auf die Quartärzeit anwendbar sind. Dies ist eine prestigeträchtige Möglichkeit für den LIAG-Wissenschaftler für beste wissenschaftliche Praxis einzustehen und diese konstruktiv sicherzustellen.

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Raphael Rochlitz erhält Doktortitel

Raphael Rochlitz hat am 15. Juli erfolgreich seine Doktorarbeit mit dem Titel „Analysis and open-source Implementation of Finite Element Modelling techniques for Controlled-Source Electromagnetics” an der WWU Münster verteidigt und wird den Doktortitel erhalten. Herzlichen Glückwunsch! Im LIAG ist er im Forschungsbereich Geoelektrik & Elektromagnetik tätig.

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Start von ersten Drohnen-Messflügen

Der Drohnenführerschein wurde erfolgreich bestanden

Eine neue Drohne am LIAG wird künftig die Erkundung von Untergrundstrukturen vereinfachen und die flächenhafte Gewinnung von Daten zur Untersuchung von Grundwassersystemen fördern. So soll eine neue geophysikalische Methode entwickelt werden, mit der sich das Institut unter dem Einsatz von Drohnen im Anwendungsfeld Geophysik als Ansprechpartner hervorheben kann.

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Erstes interaktives E-Learning zur Tiefen Geothermie

Tiefe Geothermie verstehen: Das Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik hat über drei Jahre ein interaktives E-Learning zur Tiefen Geothermie entwickelt.

Hannover. Das neue E-Learning wurde nun auf der Webseite des Geothermischen Informationssystems (GeotIS) veröffentlicht. Es steht Studierenden, sich weiterbildenden Erwachsenen sowie grundsätzlich einer breiten interessierten Öffentlichkeit mit natur- und vorzugsweise geowissenschaftlichen Vorkenntnissen kostenfrei zur Verfügung.

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Klimadynamiken verstehen - Löss-Untersuchungen im Nordiran erfolgreich abgeschlossen

Das Projekt „Löss-/Paläobodenabfolgen Nordirans und ihre paläoklimatische Bedeutung“ unter Beteiligung von S3 und S5 ist zu einem erfolgreichen Abschluss gekommen. In hervorragender Weise schließen die Ergebnisse eine Lücke in der Wissenslage über iranische Lösse, so die abschließende Begutachtung der DFG.

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